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Wochenbettdepressionen
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31.10.2009, 10:37
Beitrag #1
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Wochenbettdepressionen
Hallo ihr Lieben...vor ca 2 Wochen habe ich entbunden und habe ein fabelhaftes Mädchen zur Welt gebracht, natürlich liebe ich sie über alles, sie ist ein absolutes Wunschkind und ich wolllte schon seit Ewigkeiten ein Kind haben, aber jetzt wo die KLeine da ist, ist alles ganz anders als ich mir vorgestelt habe. Ich fühle nicht mehr so während der Schwanderschaft, als ich eine herzlichste Verbindung zu dem Kleinen hatte, ich fühle mich irgendwie leer und alle gehen mir auf die Nerven, auch wenn sie es gut meinen. Ich weiß, es hört sich fies an, aber selbst wenn ich nachts zum Stillen raus muss, habe ich keine Lust, will nur schlafen und meine Ruhe. Ich fühle mich wie eine Rabenmutter, was soll ich nur machen. Mit Bekannten oder Familie traue ich micht zu reden, sie denken noch, ich wäre herzlos oder würde mein Kind nicht lieben oder wollen, aber so ist das ja gar nicht. Bitte helft mir
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31.10.2009, 10:48
Beitrag #2
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RE: Wochenbettdepressionen
Liebe Luise, sowas nennt man Wochenbettdepressionen und kommt gar nicht so selten vor, wie du vielleicht denken magst! Es trauen sich halt viele nicht , mit ihren Angehörigen darüber zu reden aus der gleichen Angst heraus, wie du sie geschildert hast. Angts, herzlos zu gelten, als Unmensch, weil man doch schließlich überglücklich zu gelten hat, wenn das Kleine endlich da ist. Dieser Zustand hat viel mit der Hormonumstellung der Mutter zu tun, schließlich hat deren Körper in den vergangenen Monaten, insbesondere bei der Geburt ziemlich viel geleistet, da liegen die Nerven schonmal blank, ob man will oder nicht! Hattest du denn eine besonders schwierige Geburt oder Schwangerschaft???
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31.10.2009, 10:55
Beitrag #3
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RE: Wochenbettdepressionen
Nein ich hatte weder eine schwierige Schwangerschaft noch eine komplizierte Entbindung, es lief alles glatt, das ist es ja, warum ich mich wundere. Vielleicht habe ich mich ja zu sehr unter Druck gesetzt eine perfekte Mutter zu sein, ja sicher, mit den Hormonen hat es sicher auch zu tun. Dann wird es sicher wieder einrenken, so ein Dauerzustand wäre nämlich entsetztlich, habe schließlich viele viele Jahre darauf gewartet, ein Kind zu bekommen, dann will man es doch auch genießen, außerdem habe ich ein unendlich schlechtes Gewissen der KLeinen gegenüber! Was kann ich denn tun, das es schnell wieder vorbei geht?????
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31.10.2009, 11:05
Beitrag #4
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RE: Wochenbettdepressionen
Unter Druck setzten würde ich schonmal bewußt vermeiden, dieses Gefühl. Dein ganzer Hormonhaushalt muß sich ja erst mal wieder normalisieren, das dauert seine Zeit und die solltest du dir auch wert sein, denn auch wenn du jetzt Mutter geworden bist und eine große Verantwortung hast, hast du selber ja auch Bedürfnisse, welche erfüllt werden wollen. Also, schluß mit Perfektionismus, es gibt keine perfekten Mütter!!!! Da braucht auch niemand ein schlechtes Gewissen haben, das ist eben die Natur. Und den Dingen ihre Zeit geben, ist ebenfalls wichtig. Ich würde erstmal keine Medikamente dagegen nehmen, 2 Wochen ist keine lange Zeit. Warte noch einige Wochen ab un tu dir gut. Weih wenigstes eine Person ein, den Vater oder eine Freundin, du sagst eben wie es ist, das deine Nerven etwas angeschlagen sind, das wird dir kein Mensch übel nehmen und legst du vielleicht mal einen Wellness Tag ein oder irgendwas, was dir gut tut. Mt der KLeinen solltest du auch unbedingt an die frische Luft (falls du noch nicht warst)das tut euch beiden gut!!!!
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31.10.2009, 11:20
Beitrag #5
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RE: Wochenbettdepressionen
Ja so ein Wellness Tag wäre herrlich, an sowas hab ich schon lange nicht mehr gedacht geschweige denn gemacht. Ich werd mal mit meinem Mann darüber reden, er selber sagt auch immer, ich soll mich nicht so unter Druck setzen und mich mal verwöhnen lassen. An der frischen Luft war ich noch nicht, ich dachte, dem Baby könnte die kalte Luft schaden oder es könnte einen Zug bekommen und krank werden, davor habe ich nämlich auch große Angst, das mein Baby krank wird oder ihm etwas passiert
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31.10.2009, 11:55
Beitrag #6
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RE: Wochenbettdepressionen
Diese Ängste um sein Kind sind auch ganz normal, siehst du , du bist nicht herzlos, sondern eine normale Mutter, die sich um ihr Kind sorgt und es liebt und es schützen möchte!!! Allerdings ist die Sorge vor kalter Luft und Zug unbegründet, wenn du die Kleine warm einpackst und zudeckst! Frische Luft ist wichtig für das Kind, also trau dich:DFrag deinen Mann und geh mit ihm!!!
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31.10.2009, 12:02
Beitrag #7
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RE: Wochenbettdepressionen
Es ist doch ungemein tröstlich, zu lesen, das diese Wochenbett Depressionen, Ängste und Zustände gar nicht so selten auftreten und ich nicht unnormal bin. Wirklich, das tröstet, ich fühle mich gleich schon nicht mehr so extrem unter Druck gesetzt und freue mich auf die nächste Zeit, auch wenn sie nicht ohne Herausforderung ist und sich anders anfühlt, als ich dachte, aber das ist wohl das Leben, und immerhin ist es ja auch mein erstes Kind, da muß ich sicher erst mal reinwachsen...Danke für die Anteilnahme
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