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Ängste
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24.11.2009, 18:30
Beitrag #1
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Ängste
Liebe Leute, ich möchte hier und heute meinen Beitrag dazu leisten, dass das Thema der Ängste nicht mehr so tabuisiert wird. Ich selber habe gewisse Ängste, welche ich nun nicht als krankhaft bezeichnen möchte, ich sorge mich um meine Familie, um Gesundheit, um die Existenz allgemein. Gut, aber wo hören normale Ängste auf und wann fangen „krankhafte“ Ängste an. Das ist sicherlich eine Frage der Definition und wird auch von verschiedenen Ärzten unterschiedlich gesehen. Dieses Thema liegt mir deshalb am Herzen, weil ich mal eine Freundin hatte, welche unter starken Ängsten litt, und wenn sie darüber erzählte, mich das sehr bewegt hat. Außerdem war ich über die Unfähigkeit der Ärzte, ihr zu helfen, entsetzt. Vielleicht hatte sie eben einen Stümper als Arzt, ich will das ja gar nicht verallgemeinern. Nur, diese Erfahrung hat mir gezeigt, das man die Verantwortung für sein Leben, seine Ängste sowie seine Hoffnungen nicht komplett einem anderen Menschen anvertrauen sollte ohne Eigeninitiative. Bei meiner Freundin lag es an mehreren Faktoren, zum einen hatte sie nicht gerade eine lichtvolle Kindheit, ihr Vater war aggressiver Alkoholiker und ihr erstes Kind starb tragischer weise an Kindstod. Zu allem Übel gehörte sie noch einer Sekte an, welcher sogar einige bekannte Stars angehören. Ich sage zu allem Übel, aber sie meinte darin die Hoffnung überhaupt zu sehen. Ich hole deshalb soweit aus, weil die krankhaften Ängste komplex betrachtet und behandelt werden sollten und das ist nicht immer der Fall. Ich hoffe, das sich mit diesem Fallbeispiel der ein oder andere identifizieren kann und ein wenig dazu lernt. Mit meiner Freundin habe ich nichts mehr zu tun, sie hält mich für schlechten Umgang, weil ich nicht zu dieser Sekte gehöre. Naja wenigstens ist sie nicht allein, sie hat noch 3 Schwestern, welche ihr beistehen……Aus anderen Beispielen weiß ich aber (ich habe seitdem nämlich viele Literatur und Dokus zu diesem Thema aufgenommen), das der Umgang mit Ängsten erlernt werden kann. Verdrängen hilft gar nichts, so werden sie nur größer, auch ein schlechtes Gewissen hilft nicht. Jeder Mensch glaubt an irgendetwas, an was auch immer, an Gott, an die Familie, an die Natur,usw…..Und genau dieser Glaube, sich intensiv mit ihm zu beschäftigen, kann ein hilfreicher Weg sein, damit klar zu kommen und wieder ein würdevolles Leben zu führen. Nicht selten verfallen nämlich die Patienten dem Alkohol oder Tabletten, die einfach nur lahmlegen. Oft erfuhr ich auch, das Patienten aus ihrer Lethargie erwachen sollten, bereit zu kämpfen für ihre Gesundheit, erfinderisch zu werden, schließlich geht es um das eigene Leben! Ich wünsche allen Angst-Patienten Mut und Tatkraft, eigentlich sind es ganz besondere Menschen, weil sie extrem sensibel und einfühlsam sind!
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19.08.2010, 20:05
Beitrag #2
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RE: Ängste
Hallo.Ich finde deinen Beitrag wirklich gut.Ich merke,du hast dich damit beschäftigt.Mit dem Thema "Ängste"Finde ich echt Klasse.Obwohl du keine Angststörung hast.Ich selbst habe seit langem eine "Generalisierte Angststörung".Nicht angenehm und gerade leicht damit zu leben.Aber wo ein Wille ist,ist auch ein Weg.Ich nehme auch Medis,achte darauf,das es eine Sorte ist,die nicht abhänig macht.Mitunter weiß mein Neurologe über mich Bescheid.Gehe ja auch seit 12 Jahren zu ihm.Zum anderen darf man sich wirklich nicht auf Ärzte vollkommen verlassen.Ich kaufte mir Bücher um mich schlau zu machen,was ich da habe.Einen Psychotherapeuten habe ich bisher nicht gefunden,der mich therapieren könnte.Zum einen sind die Listen lang,zum anderen muß man sich wohl fühlen.Muß sich denken"der oder die ist es.Alkohol ist für mich tabu.Kann ich gerne drauf verzichten.Ich habe Familie (verheiratet,zwei Kinder),selbst wenn ich auf dem Zahnfleisch vor die Haustür kriechen müßte,würd ichs tun.Die Angst macht dich sonst kaputt.Ich denk mir"Ich kann das und ich schaffe es.Obwohl ich ehr dazu neige ,zuviel zu machen und ich mich nicht so Recht enspannen kann.Bin körperlich verspannt,habe Probleme mit dem Magen.Die Angstsymptome habe ich alle schon durch.Von Schwindel bis Panikattacke,Sehstörung u.s.w.Ich hoffe sehr, das ich trotzallem, viele finden werde,mit der gleichen Erkrankung.Um sich austauschen zu können.Wäre toll.
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